Wozu sendete Mosche Kundschafter?

June 15, 2017

Austrian-German_Swiss_flags-tinyAm Anfang der Parascha dieser Woche sendet Mosche zwölf Kundschafter, um das Heilige Land zu erkunden. Leider hat diese Aktion desaströse Folgen, denn trotz des schönen, fruchtbaren Landes, das sie besuchen, schließen sie in ihren Bericht eine Warnung mit ein (Bamidbar 13:31): Die Männer, die mit hinaufgezogen waren, sprachen: Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist uns zu stark! Als Folge davon weigert sich das Volk, in das Heilige Land einzureisen. Dafür wird es bestraft und darf nicht mehr einreisen, sondern bleibt 40 Jahre in der Wüste, bis jene Generation ausgestorben ist; erst die Kinder und Enkelkinder dieser Generation ziehen in das Heilige Land.

Was ist hier falsch gelaufen? Hatte Mosche die Kundschafter nicht „al Pi haSchem“, nach dem Geheiß G“ttes, entsendet? Read the rest of this entry »

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Zurück zur Ehrfurcht

August 1, 2008

Erinnern Sie sich an das erste Mal, als Ihnen bewusst wurde, wie majestätisch unsere Basler Synagoge ist? Vielleicht waren Sie ein Kind oder, wie ich, schon ein Erwachsener, als sie diese massiven Mauern gesehen haben, die schon seit fast 140 Jahren jüdische Gebete aufnehmen. Waren unsere Gebete damals nicht anders? Erinnern Sie sich daran, wie Sie als Kind zum ersten Mal die enorme Bedeutung des Gebets verstanden haben? Wie Ihnen klar wurde, dass Sie als ein einfacher Mensch, dem man noch keine Autoschlüssel und vielleicht nicht einmal Hausschlüssel anvertraut, mit dem Herrn der Welt sprechen und gehört werden können? Read the rest of this entry »


Der wandernde Jude

August 1, 2008

Jährlich tun viele von uns ein paar Wochen lang das, womit unsere Vorväter so viel Erfahrung hatten: umherwandern. Aber im Unterschied zu unseren Vorvätern tun wir das nicht deshalb, weil wir ins Exil gezwungen werden, sondern weil wir es wollen. Die Gesellschaft, in der wir leben, hat sogar ein Wort gefunden, das unsere jährliche Pilgerreise und unser selbst auferlegtes Exil beschreibt: Urlaub. Read the rest of this entry »