Brutal Women of Nazi Germany

July 26, 2010

From the New York Times – Women’s Role in Holocaust May Exceed Old Notions:

JERUSALEM — Amid the horrors of the Holocaust, the atrocities perpetrated by a few brutal women have always stood out, like aberrations of nature.

The Nazi killing machine was undoubtedly a male-dominated affair. But according to new research, the participation of German women in the genocide, as perpetrators, accomplices or passive witnesses, was far greater than previously thought.

While most did not bloody their own hands, the acts of those who did seemed all the more perverse because they operated outside the concentration camp system, on their own initiative.

Only 1 or 2 percent of the perpetrators were women, according to Ms. Lower. But in many cases where genocide was taking place, German women were very close by. Several witnesses have described festive banquets near mass shooting sites in the Ukrainian forests, with German women providing refreshments for the shooting squads whose work often went on for days.

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Der schwierige Nachlass

January 28, 2010

Vor einem Jahr befand ich mich als einziger Jude in einem kleinen Kreis in Deutschland zu besuch. Obwohl der Grund des Besuches weder mit dem Judentum oder mit dem Thema Geschichte zu tun hatte, wendete sich das Gespräch zum Thema Holocaust, ganz besonders wie es heute noch, mehr als sechzig Jahre nach der Befreiung, den gesellschaftlichen Dialog dominiert. Wieso, fragen Deutsche, dessen Eltern nicht einmal alt genug waren, um zur Nazi-Zeit in der Wehrmacht, Luftwaffe, SS usw. gedient zu haben? Wieso müssen junge Deutsche sich noch immer mehr als die Franzosen, Spanier, Portugesen, Belgier, usw. mit dem Holocaust befassen, wenn sie mit dem damaligen Deutschland nie in Berührung kamen? Und wieso muss die ganze deutsche Gesellschaft diesen enormen Last und Schamzeichen tragen, wenn die Mehrheit der Deutschen damals nicht vom grössten Kriegsverbrechen, vom Mord an Millionen europäischen Juden, überhaupt wussten? Nicht einmal die Soldaten der Wehrmacht wussten von diesem systematischen Völkermord, der schliesslich heimlich, von einer relativ kleinen Gruppe Nazis durchgeführt wurde.

Zur ersten Frage finden Sie eine Perspektive am Ende dieses Blog-Post. Zuerst möchte ich mich zur zweite Frage wenden.

Der Spiegel veröffentlichte vor kurz einen Interview, der dieses Mythos der ingnoranten Wehrmacht, sowie der ignoranten bürgerlichen Mehrheit einmal mehr in Frage stellt, um nicht zu sagen, das es ihn wiederlegt.

“Alle in der Etappe wussten es”

Wussten die deutschen Soldaten vom Holocaust? Ja, sagt Annette Schücking-Homeyer, die als Rot-Kreuz-Helferin ein Soldatenheim hinter der Ostfront leitete. Über den Judenmord sei ganz offen gesprochen worden – in der Hoffnung auf Beförderung habe sich mancher sogar freiwillig zu Erschießungen gemeldet.

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz, in dem mehr als eine Million Juden von den Nazis umgebracht worden waren. Bis heute ist umstritten, was jene Deutschen vom Holocaust wussten, die nicht zu den Tätern zählten. Kürzlich sagte der US-Politikwissenschaftler Daniel Goldhagen im SPIEGEL-Gespräch, die Kenntnis des Massenmords sei “sehr weit verbreitet” gewesen, und verwies auch auf die etwa zehn Millionen Soldaten an der Ostfront. Die Leserin Annette Schücking-Homeyer schrieb daraufhin an den SPIEGEL, sie könne als “eine Art Zeitzeugin” Goldhagens Behauptung bestätigen. Read the rest of this entry »


Educating Children About the Evil of Nazism

September 11, 2009

EnglishSurvivors of the Churban of Europe, have fought successfully to make Holocaust education an integral part elementary and high school curricula. Major human right activists indeed keep on referring to the Holocaust to argue for the need to prevent another genocide and thus (rightly or wrongly) to take particular sides in certain contemporary conflicts.

Education professor Brenda M. Trofanenko questions the wisdom of teaching about the Holocaust in elementary school (which, since she is an American, includes in her parlance grades 1-8): “I’ve heard of children as young as grade three are being taught about the Holocaust,” she said. “That’s far too young, to my mind.”

Why does she think so, and is her attitude, in fact, well founded?

I believe that her attitude bases itself on a fundamental misunderstanding of the purpose of Holocaust education, and that she is, in fact, wrong. Read the rest of this entry »