Was die jüdische Frommigkeit animieren soll

Sektenspezialist Hugo Stamm erklärt in einem Interview [Tagesanzeiger.ch], was nach seinem Verständnis Menschen zu Sekten führt. Dabei macht er ein Vergleich mit der allgemeine wachsender Religiosität. So wurde der wachsende Interesse am fundamentalistischen Christentum kommen von:

Die Heilsvorstellung des Christentums entspricht nicht mehr dem Zeitgeist. Wir leben in einer Zeit des Machbarkeitswahns: Medizin, Technik und Wissenschaft geben uns das Gefühl, beinahe unsterblich zu sein. Im Christentum muss man aber glauben und hoffen, erlöst zu werden. Das Heil wird auf ein Leben nach dem Tod verschoben. Das passt nicht in unsere Mentalität. Wir wollen das Glück sofort. Das führt zu Allmachtsphantasien.

Wie steht das Judentum zu solchen Heilvorstellungen und wie fühöt es sich in der Moderne?Dieser existentieller Angst, den Hugo Stamm schildert, wurde auch von Rabbiner Joseph Ber Soloveitchik, in seinem Aufsatz Lonely Man of Faith, angesprochen:

[Der Mensch des Glaubens] sieht sich als ein Fremder in der modernen Gesellschaft, die technisch ausgerichtet, selbst-zentriert und auf einer fast krankhaften narzissistischen Art selbstliebend ist, die sich Ehre an Ehre und Sieg an Sieg einholt, die nach entfernten Galaxien greift und die im Hier und Jetzt der sinnlichen Welt die einzige Manifestation des Seins sieht. Was kann ein Mann des Glaubens, wie ich, der eine Lehre lebt, die kein technisches Potential hat, ein Gesetz, das nicht im Labor getestet werden kann, standhaft in seiner Treue zu einer eschatologischen Vision, deren Erfüllung mit keiner Grad der Wahrscheinlichkeit vorausgesagt werden kann, die nicht einmal durch komplexe mathematische Berechnungen mit Sicherheit vorausgesagt werden kann — was kann ein solcher Mensch sagen, zu einer funktionalen utilitaristischen Gesellschaft, die sich auf dem Saeculum orientiert und deren praktischen Vernünfte des Geistes die empfindlichen Gründen des Herzens schon längst verdrängt haben? (Kap. I) [freie Übersetzung mit Hilfe – oder Hinderung 😉 – von Google Translate]

Immerhin findet Rabbiner Soloveitchik seinen Tröst eben nicht in “Allmachtsphantasien”:

Der Glaube wird nicht als ein Produkt von einigen aufstrebenden evolutionären Prozess empfunden, oder als etwas, das durch die kreative kulturelle Geste des Menschen ins Dasein gebracht wurde, sondern als etwas, das den Menschen geschenkt wurde, als dieser von Gott überwältigt wurde. Ihr oberstes Ziel ist die Erlösung von den Unzulänglichkeiten der Endlichkeit und vor allem, aus dem Strom der Zeitlichkeit.

Dies ist sowohl das Schicksal als die menschliche historische Situation des Menschens, der eine Verabredung mit der Ewigkeit hat, und trotz allem weiterhin fest daran hält, die Botschaft des Glaubens zu majestätischen Menschen zu bringen.
(Kap. X)

Mit diesen Worten geht R’ Soloveitchik den prophetischen Weg und lehrt, gleich die sgn. späteren Propheten (Jeschá’ja bis Chaggái, Secharjá und Malachí), was das Volk Israel nur mit viel Mühe und über Jahrhunderte gelernt hat: Das Ziel der Religion, des G”ttesdienstes, ist nicht, “Almachtsphantasien” in Erfüllung zu sehen kommen, sondern ein vollkommener Mensch zu werden, der eine immer grössere Nähe zu G”tt dauernd sucht, in dem die Frommigkeit auf Gerechtigkeit baut, der versteht, dass G”tt kein Automat ist, der Gebete erfüllt, nachdem man Ihm Opfer gebracht hat, gleich ein Getränkautomat, der ein Cola auswirft, nachdem man einige Müntze eingeworfen hat.

Rabbiner Menachem Leibtag, einer der hervorragendste Tanach-Lehrer der heutigen Zeit, zeigt überzeigenderweise, dass besonders die aufrechten Generationen, welche den Götzendienst abgelehnt hatten und G”tt eben treu dienten, den Schabbat und die Feste einhielten, Torá lernten, regelmässig und intensiv beteten und ordentlich Opfer brachten, wie etwa die Generation des Jehudaischen Königs Chiskijáhu, genau diese sind, die von den Propheten herausgefordert wurden, ethisch und moralisch vollkommener zu werden. [YUTorah.org: dieser und dieser englischsprachige Vorträge]

Genau eine Generation die sich zu G”tt richtete, war gefährdet, die zentrale Gedanke jedes Götzendienstes im Judentum zu suchen: dass man mittels dem Kultus die Allmacht wie ein Automat manipulieren versucht. Zu eine Generation die aufrichtig sein konnte, die an G”tt glaubte und Ihn vollherzig diente sagte Jescha’jáh (1:16-17): Waschet, reiniget euch! Tut das Böse, das ihr getan habt, von meinen Augen hinweg, höret auf, übelzutun! Lernet Gutes tun, erforschet das Recht, bestrafet den Gewalttätigen, schaffet den Waislein Recht, führet die Sache der Witwe!

Damit lehrte Jescha’jáh dem Volk, dass das Ziel der Religion nicht die Erfüllung von Allmachtphantasien ist, sondern ein aufrechtes, frommes Leben. Diese Lehre, die sich dann im Laufe der Geschichte auch unter dem Volk verbreitet hat, ist die kreative Kraft, die verschiedene jüdische Bewegungen animierte, wie etwa die verschiedene Verzweigungen der Mussár-Bewegung, den Chassidismus, aber auch die mittelalterliche Bewegung der Chassidej Aschkenas und zahlreiche andere ethisch-moralisch-fromme Bewegungen.

Folgerung

Die Heilsvorstellung, die Hugo Stamm also schilderte, ist im Judentum fehl am Platz. Das Judentum schätzt den wissenschaftlichen und technologischen Vortschritt, es geht dabei um die Erfüllung des g”ttlichen Gebotes and Adam und Chawá, die Erde zu “bezwingen” (Berejshít 1:28: פְּרוּ וּרְבוּ וּמִלְאוּ אֶת־הָאָרֶץ וְכִבְשֻׁה – ein Thema, das ich schon mal angesprochen habe: Link), so dass der Vortschritt eigentlich den Glauben nicht schwächt, sondern ihn bestätigt. Ausser dem wird der jüdische Geist nicht (oder: soll nicht) von einem Wunsch getrieben, “das Glück sofort” zu wollen, sondern von dem Wunsch, aufrichtig und fromm, also vollkommener und G”tt-näher zu werden. Immerhin muss ich zugeben, dass ich das jüdische Ideal schildere, und sowieso Hugo Stamm sich nicht auf das Judentum, sondern auf das Christentum bezog, so dass dies keine Kritik seiner These ist.

Die Tendenzen interpretieren

Hugo Stamm behauptet auch anscheinend, dass der Wiederkehr der Religiosität mit der Krise zusammenhängt:

In Krisenzeiten zeigen verunsicherte Personen zwei grobe Verhaltensmuster: Die einen sehnen sich nach der alten, heilen Welt. Sie schliessen sich eher den Fundamentalisten an. Die anderen suchen nach der letzten Wahrheit und sehnen sich nach einer harmonischen Welt. Diese verspricht die Esoterik.

Da glaube ich, dass der Herr Stamm vom Rezenzeffekt leidet: die letzte zehn Jahren waren nicht alle Krisenjahren. Ulrich Gäbler, der ehemalige Rektor der Universität Basel, dokumentierte in seinem Abschiedsvortrag, Wiederkehr der Religionen, wie es sich hier um einer langfristigen Tendenzänderung handelt: die Prognose, dass der Mensch mit dem Vortschritt immer säkularer sein wird, ist einfach nicht korrekt. Etwas hat den Geist der Menschheit sogar im Westen wachgerüttelt. (Leider fühlen nicht alle so wachgerüttelte Menschen das Bedürfnis noch nicht, deshalb aufrichtiger, erbarmensvoller und edler zu leben.)

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3 Responses to Was die jüdische Frommigkeit animieren soll

  1. Sehr geehrter Rabbiner Folger,

    wenn man den Wechsel von Religionen historisch betrachtet, so hatten es die Sieger immer leicht. Ihre Götter wurden von den Besiegten übernommen. So war es auch bei der Christianisierung fast der ganzen Welt.

    Das Judentum konnte sich in Europa nicht durchsetzen, weil es eben auf der Verliererseite stand. Siehe die Vertreibung der Juden aus ihrer Heimat nach dem Aufstand gegen die Römer.

    Wenn das naive Prinzip der einfachen Menschen “do ut des” in der Moderne nicht mehr funktioniert und die moderne Technologie mehr erreichen konnte als alle Heilsversprechungen seitens der Religionen, da wenden sich die Menschen natürlich dem Naheliegenden zu und das ist weder das Christentum noch das Judentum, die doch ziemlich verwandt sind.

    Auch wenn es heute esotorische Strömungen und die Flucht in fundamentalistische Sekten gibt, ist von einer Aufbruchstimmung bei den alten etablierten Religionen nichts zu spüren. Sie haben ja nichts Anderes zu bieten als die alten Überlieferungen, die den wissenschaftlichen Fortschritt immens gehemmt hatten und weshalb auch Scheiterhaufen aufschichtet wurden und Menschen verbrannt wurden, die es wagten gegen falsche Dogmen Einspruch zu erheben.

    Die Schöpfungsgeschichte der Torah stellt sich nach den heutigen Erkenntnissen nicht als realer Bericht, sondern als schönes religiöses Gedicht heraus, das als Legitimationsgrundlage des Sabbats dient. Ohne dieses Poem gäbe es nicht die unseeligen Debatten der Kreationisten gegen wissenschaftliche Erkenntnisse.

    Bestehende Allmachtsphantasien werden durch die Realität auf ein gesundes Maß zurückgeschraubt, was man gut an der derzeitigen weltweiten Finanzkrise beoachten kann oder mit anderen Worten, die Bäume wachsen nicht in den Himmel.

    Eine Religion, die über die individualistische Sinngebung hinaus auch eine neue gesellschaftliche und ökonomische Ethik anbieten kann, würde von den Menschen angenommen. Beim Judentum ist hier nichts zu bemerken. Es verharrt geistig noch im Schetl, so hart dies auch klingt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Dieckmann

    • Arie Folger says:

      Sehr geehrter Herr Dieckmann,

      Danke für Ihr ausführliches Kommentar, der bestimmt zum Denken anstosst.

      Wenn das naive Prinzip der einfachen Menschen “do ut des” in der Moderne nicht mehr funktioniert und die moderne Technologie mehr erreichen konnte als alle Heilsversprechungen seitens der Religionen, da wenden sich die Menschen natürlich dem Naheliegenden zu und das ist weder das Christentum noch das Judentum, die doch ziemlich verwandt sind.

      Wie ich bereits geschrieben habe, finde ich die Analyse von Hugo Stamm, weshalb Menschen vermehrt Religion suchen, nicht überzeugend. Er basiert auf den letzten zwei (Krisen-)Jahren, obwohl es hier um ein langfristes Phänomen geht. Ulrich Gäbler beschrieb das besser, leider kann ich ihn hier nicht zittieren, weil ich meine Kopie seines Aufsatzes irgendwo in eine Kiste aufbewahrt habe. Immerhin, sehen wir eine Tendenz, die im Judentum vor vierzig Jahren angefangen hat, und im Christentum auch existiert, wobei Menschen sich weniger an Plattheiten interessieren (die in “aufgeklärten” Landeskirchen manchmal zu hüren sind), und mehr Tiefe und Glaubwürdiges aus dem Glauben und der Tradition wollen. Manche suchen es in der eigenen Religion, andere in der Esoterik.

      Dies geschieht eben weil die Wissenschaft, die sehr wohl den technischen Vortschritt gebracht hat, keine Moral oder Ethik der Welt bringen kann. Wissenschaft ist wertneutral und erfüllt “nur” intellektuellerweise, nicht geistig und nicht emotional. (na, ja, es gibt ein bisschen Überlap, aber nur für Leute, die eine Brücke zwischen der Esoterik und der Wissenschaft bauen, also ist es kein rein Wissenschaftliche Sache).

      Ich bestreite also Ihre Aussage, dass “die moderne Technologie mehr erreichen konnte als alle Heilsversprechungen seitens der Religionen”. Die moderne Technologie kann kein Heil versprechen und hat mit dem Heil keine gemeinsame Sprache. Die moderne Technologie ist in Heilssachen analphabet.

      Auch wenn es heute esotorische Strömungen und die Flucht in fundamentalistische Sekten gibt, ist von einer Aufbruchstimmung bei den alten etablierten Religionen nichts zu spüren. Sie haben ja nichts Anderes zu bieten als die alten Überlieferungen, die den wissenschaftlichen Fortschritt immens gehemmt hatten und weshalb auch Scheiterhaufen aufschichtet wurden und Menschen verbrannt wurden, die es wagten gegen falsche Dogmen Einspruch zu erheben.

      Ich spreche nur für mein Verständnis des Judentums, und nicht für allen “alten etablierten Religionen”. Ich mag relativ ignorant sein, weiss aber, dass (a) die alte Religion des Judentums weder überflüssig noch verältert ist, und (2) dass es eine reiche orthodoxe esoterische Tradition im Judentum gibt. Ich muss zugeben, dass diese bei vielen nicht so bekannt ist, aber das Interesse wachst.

      Ihre Behauptungen, dass “die alten Überlieferungen, die den wissenschaftlichen Fortschritt immens gehemmt hatten und weshalb auch Scheiterhaufen aufschichtet wurden und Menschen verbrannt wurden” stimmt zwar im Christentum, aber hat mit dem Judentum nichts zu tun. Viele der bekanntesten Rabbiner des Mittelalters und der Frühmoderne waren Wissenschaftler (Maimonides, Nachmanides, Luzatto waren Ärtzte, Gersonides ein Mathematiker und Astronom, der Wilna Gaon förderte die Geometrie, usw.) Als im 19. Jh. Dinosaurierknochen gefunden wurden, schrieb der deutsche Rabbiner Israel Lipschütz wie dies der Schöpfungsgeschichte entspricht. Er war kein Reformrabbiner. Das Judentum hatte und hat keinen Angst von der Wissenschaft und sieht Vortschritt in einem positiven Licht. (Na, ja, für alle Regel gibt es Ausnahmen, Sie werden auch manche der Wissenschaft feindseligen Rabbiner finden, muss ich zugeben.)

      Die Schöpfungsgeschichte der Torah stellt sich nach den heutigen Erkenntnissen nicht als realer Bericht, sondern als schönes religiöses Gedicht heraus, das als Legitimationsgrundlage des Sabbats dient. Ohne dieses Poem gäbe es nicht die unseeligen Debatten der Kreationisten gegen wissenschaftliche Erkenntnisse.

      Dies entspricht jüdischerweise ein Fehlverständnis. Der Text der Schöpfungsgeschichte wird und wurde nicht als solches betrachtet, das mit der begrenzte Subtilität eines Schechsjährigen gelesen werden muss. Der Talmud und die Midraschim zeigen, wie dieser Text schon immer als geheimnisvoll und subtil gesehen wurde. Die “fundamentalistische” Leseweise ist eine moderne Erfindung und eher ein Strohman der “aufgeklärten” Sekularisten. Ausserdem gibt es auch keine wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen die Schöpfungsgeschichte der Torah nicht mehr als realer Bericht verstanden werden kann. Dies ist ein Missverstandnis von sowohl Torah als Wissenschaft.

      Und deutlicher zu sein: ich bezweifle nicht, dass die Wissenschaft hilft bei der Entdeckung der Realität. Aber die Frage, ob man die Schöpfungsgeschichte auf eine bestimmte oder eher andere Wesie verstehen soll, und was die Wissenschaft dazu zu sagen hat, ist keine wissenschaftliche, sondern eine philosophische Frage.

      Eine ausführliche Auslegung dieser Frage finden Sie in den folgenden zwei Audio-Vorträge auf dieser Webseite:

    • Wiederspricht die Wissenschaft die Glaube an Gott (erster Teil des Schomre-Thora-Vortrages zum Thema der Schöpfungsgeschichte)
    • und

    • Die Schöpfungsgeschichte – Spannung zwischen Torá und Wissenschaft (zweiter Teil des Schomre-Thora-Vortrages zum Thema der Schöpfungsgeschichte)
    • Sie können beide dank dem eingebauten Flash-Player sogar ohne sie herunterzuladen, abspielen.

      Eine Religion, die über die individualistische Sinngebung hinaus auch eine neue gesellschaftliche und ökonomische Ethik anbieten kann, würde von den Menschen angenommen. Beim Judentum ist hier nichts zu bemerken. Es verharrt geistig noch im Schetl, so hart dies auch klingt.

      Eh, das Judentum, wie ich im Blog-Post schrieb, bietet eben diesen neuen gesellschaftlichen und ökonomischen Ethik, bereits Jahrtausende, obwohl diese Lehre so radikal ist, dass wir sie noch immer nicht ausreichend umgesetzt habem. Aber jeder Tag bringt Vorstschritt in dieser Sache.

      Das heisst aber nicht, dass es im Judentum keine Krisen gibt, 2009 war eben ein Krisenjahr punkto Ethik und Moral (es brauchte viele Seite um über diesem vergangenem Jahr punto Ethik und Moral zu schreieben, aber die israelische und amerikanische Presse war leider gefüllt mit Artikel über schwierigen Abschnitten). Im Allgemeinem aber geht es dem Judentum eher immer besser. Historisch haben Juden auch eher Mitglieder durch Gewalt und schwierigen geselschaftlichen Druck verloren, und nicht durch religiöse Unzufriedenheit.

  • Yael says:

    “Beim Judentum ist hier nichts zu bemerken. Es verharrt geistig noch im Schetl, so hart dies auch klingt.”

    Immer wieder behaupten Sie solches Herr Dieckmann, ich finde es doch interessant, wie ein Nichtjude das beurteilen will und das auch noch ständig in jüdischen Foren und Blogs verbreiten muss, inklusive es wäre veraltet und wie überflüssig das (orthodoxe) Judentum doch sei.
    Was wollen Sie eigentlich von uns, was maßen Sie sich an und was bilden Sie sich ein?
    Ich sage es Ihnen noch einmal: Vom jüdischen Leben haben Sie keine Ahnung und daher behalten Sie Ihre Vorurteile doch endlich für immer für sich und lassen uns Juden endlich in Ruhe.

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