Im gegenteil zum Lehrplan einer gewöhnlichen Schule wird in Jeschiwót kaum ein Bruchteil des Lernpensums in den Klassenzimern verbracht. Täglich besuchen die Schüler ein bis zwei Lektionen, die zwischen dreiviertel und zwei Stunden dauern. Die andere Stunden des Tages verbringen sie im Bejt Midrásch, im Lehrhaus, wo sie meist zu zweit das Lehrmaterial zuerst grundlich vorbereiten, und anschliessend nach den Lektionen, das Material wiederholen und die neue Einsichte des Lehrers zu verstehen, analysieren, und versuchen vielleicht sogar zurückzuweisen. Das Lernen zu zweit heisst Chawrutá-Lernen, und beruht auf einer Stelle in der Mischná und im Talmúd. Jetzt experimentiert ein Basler Gymnasium — Bäumlihof — mit einem ähnlichen Modell; das Experiment soll bis 2016 läufen. Read the rest of this entry »
Posted by Arie Folger 
