Die trockene Gebeine, die zum Leben erwachten (Gastbeitrag zur Haftara von Schabbat Chol haMo’ed)

April 13, 2017

Detail der Knesset Menora von Benno Elkan, der die Wiederbelebung der trockenen Gebeinen abbildet

Austrian-German_Swiss_flags-tinyVon Frau Dr. Chani HinkerDie Haftara am Schabbat Chol HaMo’ed Pessach beschreibt die Vision des im babylo­nischen Exil wirkenden Propheten Jecheskel (Ezekiel), die berühmt ist für ihr Versprechen der Auferstehung der „verdorrten Gebeine“ (Jecheskel 37:1-14).

Jecheskel befindet sich in einem Tal voll ver­dorrter Gebeine. Der Prophet spricht die Gebeine im Namen des Ewigen an: „Siehe, ich will einen Odem in euch bringen, dass ihr sollt lebendig werden … Ich will euch Adern geben und Fleisch lassen über euch wachsen und euch mit Haut überziehen … und ihr sollt erfahren, dass ich der Ewige bin“ (37:5-6). Die Knochen verbinden sich zu ganzen Skeletten, „es wuchsen Adern und Fleisch darauf und sie wurden mit Haut überzogen“ (37:8). Aber das Tal liegt immer noch im Schatten des Todes. Read the rest of this entry »

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