Die Gaza-Hilfsflotte kritisch betrachtet

June 2, 2010

Jürg Bischoff schreibt in der NZZ:

Die Erstürmung der Schiffe wurde zu einem Blutbad, weil die israelischen Militärs zwischen einer Kriegssituation und zivilem Widerstand in der Regel keinen Unterschied machen. Seit Jahren setzen israelische Soldaten in den besetzten Gebieten ihre Schusswaffen ein, ob sie sich nun bewaffneten Kämpfern oder unbewaffneten Demonstranten gegenübersehen.

Seine Gedanken wiederspiegeln die von vielen anderen Journalisten im Westen.

Peter Münch schreibt in BaZ:

Es wird nicht reichen, sich damit zu rechtfertigen, dass die Soldaten beim Kapern von den Aktivisten angegriffen worden seien. Es klingt angesichts der Kräfteverhältnisse und der Opferzahlen fast obszön, wenn der Armeesprecher angibt, die Soldaten hätten sich gegen Lynch-Attacken zur Wehr setzen müssen.

Waren die Kräfteverhältnisse richtig obszön? Schauen Sie sich die folgenden Videos an, und beschliessen Sie selber.
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