Würdiger Gruss

August 1, 2008

Deutsch

ה’ בְּמִשְׁפָּט יָבוֹא עִם־זִקְנֵי עַמּוֹ וְשָׂרָיו וְאַתֶּם בִּעַרְתֶּם הַכֶּרֶם גְּזֵלַת הֶעָנִי בְּבָתֵּיכֶם:

HaSchèm [Gott als der Barmherzige] geht ins Gericht mit den Ältesten Seines Volkes und dessen Fürsten, und ihr habt den Weinberg abgeweidet, der Raub vom Armen ist in euren Häusern. (Jescha‘jáhu 3:14)

Der Prophet klagt uns an … Wir haben nicht nur die Schwachen und Machtlosen im Stich gelassen, wir haben nicht nur den metaphorischen Weinberg unbewacht gelassen, wir haben ihn zerstört (וְאַתֶּם בִּעַרְתֶּם הַכֶּרֶם), und der gestohlene Besitz der Armen befindet sich in unseren Häusern. Was ist das für ein gestohlener Besitz des armen Mannes, von dem der Prophet Jescha‘jáhu spricht? Was könnte denn der Reiche von den Dingen, die dem Armen gehören, gestohlen haben? Würde irgendjemand sich die Mühe machen, die Lumpen des Armen, seine dreckige, zerrissene Kleidung zu stehlen? Sein Bettzeug und das quietschende Bett, wenn er überhaupt eines hat? Um welchen Besitz könnte man den Armen denn beneiden? Read the rest of this entry »