Die Macht des Gesanges – Gastbeitrag

February 9, 2017

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Austrian-German_Swiss_flags-tinyVon Oberkantor Shmuel Barzilai

Damals sang Mosche mit den Kindern Israels dieses Lied dem Ewigen.” (Schemot 15:01)

Gerade erst hatten die Benej Jissraël Ägypten verlassen und das große Wunder der Meeresspaltung erlebt, dann sangen sie ein Loblied, das wir Schira nennen. Die erste Frage, die sich hier stellt ist, was ist an einer Schira, einem Loblied, so beson­ders, das genau dieses die erste Reaktion auf das Wunder war? Die zweite Frage ist, wieso singen die Benej Jissraël erst jetzt? Waren die Wunder um den Auszug von Ägypten nicht genug um ein Loblied anzustimmen? Read the rest of this entry »

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Weshalb hatte das Meer sich spalten müssen?

August 1, 2008

Der Zweck des Keri‘át Jam Ssuf1

War das Wunder von Keriát Jam Ssuf (der Spaltung des Schilf­meeres) nötig? Was war sein Zweck?

Auf den ersten Blick wirken diese Fragen seltsam. Archäologen haben Beweise dafür gefunden, dass die östliche Landgrenze Ägyptens, zur Halbinsel Sináj hin, schwer befestigt war und dass es alle paar Kilometer ägyptische Forts gab.2 Das Wunder war also ganz einfach nötig, um unsere Vorfahren aus Ägypten herauszubringen.

Aber haSchém, der allmächtige Gott, der allgewaltige eine und einzige Gott, hätte doch auch ein anderes Wunder machen können. Er hätte z.B. unsere Vorfahren auffordern können, stolz zwischen zwei Forts hindurchzuziehen und die Ägypter zu verhöhnen, und Er hätte den Ägyptern durch irgendetwas Angst einjagen oder sie sogar vernichten können. Um es etwas anders auszudrücken, lautet die Frage also: Wurde das Meer nur deshalb gespalten, weil das der einfachste Ausweg war, oder wurde dieses Wunder aus einem bestimmten Grund oder aus bestimmten Gründen gewählt? Und können wir im zweiten Fall einige dieser Gründe ermitteln? Read the rest of this entry »


Ein Lied mit Herz und Seele Singen

August 1, 2008

Das Lied mit Herz und Seele singen1

DeutschDa standen sie, ausser Atem, mit Freudentränen in den Augen. Endlich waren sie in Sicherheit. Sie hatten die unwahr­schein­lichste Rettung erlebt. Es war schon ein ganzes Jahr her, dass Moschè zu ihnen gekommen war. Damals war er noch ein Fremder, ein Bruder, der in ein weit entferntes Land geflohen war und sich dort niedergelassen hatte, ein in Ungnade gefallener Prinz. Er war mit einer unglaublichen Nachricht gekommen: Sie würden bald frei sein. Frei! Das hatte Gott ihm gesagt. Read the rest of this entry »