A Critique of Liberal Orthodox Approach to Halacha

March 11, 2015

Ariel, R' YaakovEnglishOne of the best brief critiques of the liberal Orthodox approach to halacha.

For a couple of years now, I have campaigned among colleagues for people to take up the pen and in a reasoned,respectful way grapple with the underlying issues that are increasingly causing a schism between Liberal Orthodoxy on the one hand, and traditional Ultra- and Modern Orthodoxy, on the other. My feeble contribution to this conversation has been a review of why Modern Orthodoxy is increasingly worried about the trends coming out of Open Orthodoxy.

Now, Rabbi Yaakov Ariel, the chief rabbi of Ramat Gan and president of the moderate Religious Zionist organization Tzohar, has penned one of the best brief critiques of the underpinnings of Liberal (incl. Open) Orthodoxy. His essay is chanelled through a review Haviva Ner David’s recent book, and seems at first sight a critique of Orthodox Feminism, but it is more profound, more far ranging and more thorough, putting a finger on the issues with the Liberal Orthodox drive to change halachic rulings.

Reading it, I could not help thinking of of blurb written in the hazy past, in a 1985 Tradition article, by Rabbi Shalom Carmy, which unfortunately applies well to the present issue:
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Frag den Rabbi – Was sagt das Judentum zu Aliens?

February 15, 2015

Rabbi-CoolClips_vc074807DeutschWie steht die Tora zum möglichen Leben auf anderen Planeten? Gibt es nach der Tora ein anderes Leben irgendwo?
Es ist nicht erst seit Anfang der Raumschiffahrt, dass der Mensch sich die Frage stellt, ob er alleine im All ist. In jüdischen Quellen finden wir bereits im 16. Jh. in den Shriften von Raw Hasdai Crescas ausführliche Spekulationen zu diesem Thema, und kurzere Hinweise auf solchen Gedanken sind bereits im Talmud zu finden (hier ein ausführlicher Diskussion dazu, in englischer Sprache). Aber eigentlich muss die Frage etwas genauer gestellt werden. Ist die Frage, wie die Tora überhaupt zu intelligentem außerirdischen Leben steht, Read the rest of this entry »


Wie steht das Judentum eigentlich zur Todesstrafe

July 24, 2014
Die Hinrichtung von Louis XVI. Im Judentum wurde die Guillotine nie befürwortet

Die Hinrichtung von Louis XVI. Im Judentum wurde die Guillotine nie befürwortet

DeutschSoeben erschien in der Jüdischen Allgemeine mein Artikel zu diesem Thema. Weil aus Platzmangel nur ein Teil des Artikels gedruckt wurde, stelle ich hier die längere, vollständige Version den Lesern zu Verfügung.

Wie steht das Judentum eigentlich zur Todesstrafe

Spätestens seit bekannt wurde, dass unter den Terror-Verdächtigten, die im Züge der Entführung von Eyal Yifrach, Gilad Shaar und Naftali Frenkel verhaftet wurden, man Ziad Awad zählt, der einst als Lösepreis für Gilad Schalit befreit wurde, einer der Mörder von Polizeioberrat Baruch Mizrahi ist, werden die Stimme für die Einführung einer Todesstrafe für Terroristen, die zu tatsächliche Hinrichtungen führen soll, besonders laut. Die Ermordung der drei Teenagern stärkt diese Tendenz weiter. Read the rest of this entry »


Should we Circumcise the Children of Non-Members?

November 11, 2013

English255px-Nimrod_ST_07Sridim, the scholarly journal of the Conference of European Rabbis, just published my article on the question, whether Jewish Communities may abstain from helping non-members circumcise their sons.

Jewish communities provide many services and play a crucial role in furthering Jewish identity and adherence. All those programs and activities cost money, however. Different countries use different models to raise funds. In some European countries, first and foremost in Germany, funds are raised through a system of registration with and taxation by the state in favor of the designated faith community. Thus, Jews (and Catholics, Protestants and Muslims, etc.) in Germany are expected to register as Jews (or as belonging in their respective faith community) with the government, which will then proceed to add 8 or 9% on top of income taxes and pass that addition on to the designated community. The act of not joining or leaving the community, often for financial reasons, hurts the community and forces its remaining members to unfairly bear the burden of services. May such a community, in addition to denying non members reduced or free entry to concerts, lectures and sundry other events, also deny basic Jewish services, like the circumcision of newborn boys of non-members?

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Nuklearkrieg und jüdische Moral

December 2, 2012

Deutschaudio-input-microphone282px-Operation_Upshot-Knothole_-_Badger_001Ist der Einsatz von Massenvernichtigungswaffen in einem Konflikt je nachvollziehbar, aus jüdischer Sicht? Darf ein Land nach dem jüdischen Religionsgesetz Massenvernichtigungswaffen in seinem Arsenal aufnehemen? Read the rest of this entry »


Rabbi, wie stehen Sie zur Einäscherung?

July 29, 2011

In einem Tachles-Artikel, der heute erschien, efahren wir wie nach der Beerdigung der Urne von Amy Winehouse, sich viele fragen: “wie gehen eine jüdische Beerdigung und eine Urne auf einem jüdischen Friedhof zusammen?” Der Artikel verspricht mit seinem deutlichen Titel zwar viel, “Diskussion nach Beerdigung von Amy Winehouse” heisst es, lässt uns aber über diese Diskussion grösstenteils im Dunkel. Read the rest of this entry »


Kann Israel sowohl ein jüdischer als auch ein demokratischer Staat sein?

March 14, 2011

Mein Vortrag an dem Dialog VI der jüdischen Gemeinde Karlsruhe (Einladung hier) ist nun online auf der Webseite jener Gemeinde: Kann Israel sowohl ein jüdischer als auch ein demokratischer Staat sein?.

Die folgende Geschichte, die ich im Vorrag nicht erwähnte, zeigt, das in noch einem Hinsicht, die obige Frage mit einem klaren ja beantwortet werden kann.

Die hebräische Webseite Bechadréj Charejdím berichtet über einen Araber aus Hebron, der von seinem jüdischen Arbeitsgeber mit Cheques bezahlt wurde, die ungenügend gedeckt waren. Der Arbeitsnehmer konnte dem entsprechend seinenLohn nicht einkassieren und sollte den Arbeitsgeber vor dem Gericht anklagen. Weil aberein Gerichtsfall teuer werden und lange dauern könnte, entschied er sich für eine bahnbrechende Einfall: er verklagte den Arbeitsgeber in dem rabbinischen Gerichtshof. Read the rest of this entry »