RCA Decries German Threats on Brit Milah

August 25, 2012

EnglishRCAPRESS RELEASE — August 24, 2012

The Rabbinical Council of America, representing more than 1,000 rabbis worldwide, calls upon German Bundestag to expedite the passage of legislation that assures the right of Jews to practice ritual circumcision. Furthermore, we call upon the courts of Bavaria to immediately drop all criminal charges filed against Rabbi David Goldberg, the Chief Rabbi of the Bavarian city of Hof, for performing a circumcision.

We applaud the strong support voiced by Chancellor Angela Merkel and Foreign Minister Guido Westerwelle for such legislation. However, we note that until legislative action occurs, a single maverick German citizen can use a decision by the Cologne court to press charges against those who follow Jewish tradition. Such actions have fanned the the flames for contempt of Judaism and of religious freedom. Read the rest of this entry »


Unterschriften-sammlung für einen offenen Brief zum Schutz des Rechtes auf Beschneidung

August 23, 2012

DeutschBefore_email_4_Air_letter_from_Saltpond,_Ghana_to_Kabala,_Sierra_Leone_(West_Africa)_January_1968_(3703187062)Liebe Freunde,

die Diskussion über die Zulässigkeit der Beschneidung nimmt in den Medien teilweise schreckliche Züge an. So gibt es zum Beispiel auf faz.net einen “Offenen Brief zur Beschneidung” — eigentlich einen Brief gegen der Beschneidung — in dem die Beschneidung von Jungen als “Anwendung von Gewalt” bezeichnet wird.

Um all diesen Artikeln etwas entgegen zu setzen und möglichst auch die im September zu erwartende Diskussion im Bundestag zu beeinflussen, haben Prof. Kyrill-Alexander Schwarz (Universität Würzburg) und Dr. Angelika Günzel ebenfalls einen Offenen Brief zur Beschneidungsdebatte verfasst, der in den nächsten Tagen in einer der großen Zeitungen veröffentlicht werden soll. Diesen Brief können Sie hier unten lesen (nach Bedarf klicken Sie auf “Read the rest of this entry”). Read the rest of this entry »


Die Beschneidung ist im Judentum unentbehrlich

June 27, 2012

DeutschVox20Das Landesgericht Köln ist in seinem Urteil (151 Ns 169/11) zu der Auffassung gelangt, dass eine nur religiös motivierte, nicht medizinisch indizierte Beschneidung als Körperverletzung im Sinne des deutschen Strafgesetzbuches anzusehen sei. Weder die Einwilligung der Eltern noch die Religionsfreiheit könnten diesen Eingriff rechtfertigen, stellte das Gericht in seiner Urteilsbegründung klar.

[NOTE TO ANGLOPHONES: For an automatically generated English translation, click here.]

Diese Entscheidung ist entsetzend. Es ist unbegreiflich, warum das Gericht einen Brauch zur Straftat erklärt, der von einem Viertel der Weltbevölkerung – also fast einen Milliarde Männer – seit Jahrtausenden praktiziert wird. Damit beschneidet das Urteil selbst die im Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit und das erzieherische Rechte der Eltern.

Könnte ein Grund dafür, warum dem Richter diese Einschränkung der Beschneidung nicht so erschütternd und gefährlich schien, ein Missverständnis sein, eine Fehleinschätzung über die Art, wie Identität und Religion einem jungen Menschen vermittelt werden? Denn mit einem Verbot der Beschneidung wird nicht etwa dem Kind die Wahl gelassen, später seine Religionszugehörigkeit zu wählen. Vielmehr wird jedem jüdischen und muslimischen Kind hier und heute verboten, mit der eigenen Religionspraxis aufzuwachsen. Hinzukommt, im Gegensatz zu dem jüdischen Brauch, die Beschneidung am achten Lebenstag zu vollziehen, ist es erheblich schwieriger und risikoreicher, diesen Akt in höherem Alter durchzuführen. Im Ergebnis könnte man zu dem Schluss kommen, das Gericht wolle mit seinem Urteil grundsätzlich verhindern, dass Hunderttausende junge Männer ihre religiöse Praxis ausüben.

Sind wir etwa im neunzehnten Jahrhundert gelandet, wo man die Religion versucht zu verdrängen, besonders die Minderheitreligionen?

G”tt sei dank leben wir in einem Land, in dem sich zumindest die Religionsgemeinschaften solidarisieren, wie aus den folgenden Pressemitteilungen eindrucksvoll ersichtlich wird. Den Partnern des interreligiösen Dialogs gilt an dieser Stelle besonderer Dank für ihre Unterstützung. Hoffen wir nun, dass der Gesetzgeber möglichste schnell die Religionsfreiheit mit einem Schutz der religiösen Beschneidung stärken wird.
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Wir ziehen um! — We are Moving

September 13, 2011

Mit Dankbarkeit zu G”tt freuen wir uns anzukündigen, dass wir umziehen. Aus dem Tachles Top News des 13. September 2011:

Rabbiner Arie Folger ist der neue Gemeinderabbiner bei der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. …

Dem Presidium, dem Vorstand und den Mitgliedern der Gemeinde danken wir für das Vertrauen und schauen zuversichtlich auf der gemeinsamen Zukunft.


With gratitude to G”d, it is our great pleasure to announce that we are moving … to Munich, to assume the responsibilities of the senior rabbi and rebbetzin of the Jewish Community of Munich. We greatly thank the Munich Jewish community’s leadership and membership for the trust they put in us, and greatly look forward to our common future, which, with G”d’s help, we will help shape together.


Speaking To Your Kids About Personal Safety

July 25, 2011

We are all devastated by the horrible murder of Leiby Kletzky. Slowly but surely, the suspicion is growing that Leiby knew his attacker. Indeed, most children who are abused or abducted suffer at the hand of people they knew, not complete strangers. Abusers may come from the circle of family and friends, or they may be strangers who have slowly groomed the kids, and even their families, to trust them.

Hence, to protect our children, it is not enough to teach them not to talk to strangers, tough that remains important, as ever. It is instead important to empower our children to seek protection even from people who may be close to them, and it is the parents’ responsibility to empower their kids, by talking to them about these matters.

However, parents who try to raise their kids in a wholesome, innocent environment stand before a dilemma, as they try to warn their kids without prematurely explaining the nature of sexuality and sexual abuse to them. In the following 30 minute video, the noted educater, R’ Yakov Horowitz shows how to go about developing this aspect of the parent-child relationship and how to protect both the integrity of the child’s body and soul. [Hat tip CF]
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Kalendernotiz: Dialog VI der jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe

February 24, 2011

Kommender Sonntag gebe ich anlässlich der Anlass “Dialog IV” der jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe einen Vortrag zum Thema “Kann ein moderner Staat auch ein jüdischer Staat sein?”


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Le psaume 92 – cours multimédia en français

February 8, 2011

PikiWiki_Israel_14321_Religion_in_IsraelFrançaisaudio-input-microphoneLe psaume 92 est l’un des plus connus, car nous le retrouvons trois fois chaque semaine, toujours dans la liturgie du Chabbat. Que l’on visite la synagogue plus ou moin régulièrement, c’est un psaume que l’on reconnaitra.

Mais quel est donc le sujet de ce psaume? Est-ce le chabbat, comme la superscription (le verset titre) l’indique? Que est-ce-que d’autres psaumes peuvent nous enseigner à propos de ce psaume? Read the rest of this entry »