Seit wann zündet man Lichter an Chanuka? (Multimedia)

December 17, 2012

Deutschaudio-input-microphonevideoWarum erwähnen die Makkabäerbücher die Praxis des Menora-Zünden nicht? Multimedia-Afnahme meines Vortrages des 13. Dez. ’12 an der Ludwig Maximilian Universität in München. Read the rest of this entry »

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Die Ägypter von der Verwesung der Getreidestocks retten

December 27, 2008

flag-ch_de-tinyAls die Seleukiden unter Antiochus IV Epiphanes versuchten, das jüdische Volk vom Judentum zu entfernen, verboten sie einige wichtigen Mizwót, auch die Beschneidung. Dass die Beschneidung eine zentrale Rolle in der jüdischen Identität und im jüdischen Selbstverständnis spielt, ist wohl bekannt. Die Beschneidung ist das physische Zeichen des Bundes G”ttes mit dem Stammvater Awrahám und seinen Nachkommen. Im hellenistischen Verständnis der Seleukiden sollte die Nichtbeschneidung den Juden erleichtern, sich zu assimilieren. Wenn wir kein Sonderzeichen in unseren Körpern tragen würden, würden wir – so hofften die Seleukiden – vielleicht auch die Auserwählung Israels verneinen und uns komplett mit den Griechen verschmelzen.

Gibt es aber auch eine zusätzliche Dimension? Symbolisierte die Beschneidung noch etwas, das die Seleukiden nicht wollten? Ein enigmatischer Midrasch aus dem Abschnitt Mikéz bringt uns dazu einen Hinweis. Read the rest of this entry »


Einweihung und Erziehung

December 1, 2008

DeutschDas Wort Chanukká, mit dem wir die Erinnerung an die Wieder­einweihung des Tempels bezeichnen, hängt etymologisch mit Chinnúch ‘Erziehung’ zusammen. In der Tat sind zentrale Themen von Chanukká ebenso zentral für unsere jüdischen Vorstellungen von Erziehung.

In seinem Brief an die Juden in Jemen erwähnt der Rambam (Maimonides) kurz, wie Antiochus Epiphanes versuchte, das Judentum – und damit indirekt das jüdische Volk – zu zerstören: Read the rest of this entry »


Wir dürfen das Licht nicht auslöschen

December 1, 2008

DeutschDie hellen Flammen unserer Chanukká-Menorót sollen das Wunder bei der Wiedereinweihung des Bejt ha-Mikdásch publik machen. Der heidnische Götzendienst, den Antiochus Epiphanes eingeführt hatte, wurde abgeschafft: Alle Götzenbilder und alle Gegenstände, die zu ihrer Verehrung dienten, wurden zerstört, und diejenigen, die das Verbrechen der Entweihung des Bejt ha-Mikdásch begangen hatten, wurden aus Jerusalem und schliesslich auch aus den anderen jüdischen Städten in Israel vertrieben. Das Wunder, dass man ein kleines Fläschchen Öl fand, das noch tahór1 war und die Menorá im Tempel acht Tage brennen liess, kann man als Gottes Zustimmung zur Wiedereinweihung unseres heiligsten Ortes verstehen. Damit stellt sich die Frage, auf welche Weise man sich am besten an dieses Wunder erinnern sollte. Sollen wir das wachsende Staunen derer hervorheben, die das Wunder miterlebten und jeden Tag sahen, dass das Öl noch einen weiteren Tag reichte? Oder sollen wir betonen, dass das Öl überhaupt gefunden wurde, so dass das grösste Wunder am Beginn des Feiertags stattfand? Read the rest of this entry »