
G“tt befiehlt uns im dieswöchigen Wochenabschnitt: We’assu li Mikdasch weschachanti betocham – Und sie werden Mir ein Heiligtum machen, und Ich werde in ihrer Mitte ruhen.
Obgleich der offizielle Tempeldienst hauptsächlich ein Opferdienst war, in dem die Kohanim (Priester) die Opfer des Volkes empfingen und vor G“tt opferten, und Opferfleisch je nach dem von Kohanim und bzw. auch vom Volk festlich und unter Einhaltung besonderer Heiligkeitsgesetze gegessen wurde, erklärt Rabbenu Jona Gerondi (13. Jh., Spanien), dass der Tempel allererst ein Ort des Gebetes war. Seit der Zerstörung des Tempels verlegte sich der Fokus unserer gemeinsamen geistigen Erfahrung auf die lokalen Synagogen. In der Synagoge Read the rest of this entry »
Posted by Arie Folger
Wer hat nicht ein Gebet tief aus dem Herzen gesprochen und gehofft, es schnellstens in Erfüllung zu sehen, doch wartet noch immer darauf. Wenn mein Gebet nicht verwirklicht wird, heißt das, dass mein Gebet verworfen wurde? Bin ich also einfach im Himmel total unbedeutend? Nutzt mein Gebet noch für was? 
Beten, das ist ja etwas religiöses, etwas frommes. Aber was solllen “Geringgläubigen” damit anfangen? Jährlich sammeln sich unzählige Mengen Dreitagenjuden, und sitzen einigen oder mehreren Stunden vor dem Festtagsgebetbuch. Kann das Gebet auch für die Geringgläubigen sinnvoll sein? Und können die strenger glaubende Heavy-Duty-User der Synagogen vielleicht auch etwas von dieser Haltung lernen? 
