Wieviel Feste feiern wir an Sukkot (Audio-Schiur)

December 10, 2013

… und andere Einsichte, aus Paraschat ha-Mo’adot, der Aufzählung der Feste im 3. Buch Mosche

Deutschaudio-input-microphoneIm_Gebet_beim_Laubhüttenfest,_Paula_Gans_IMG_4724_4725_4726_editAls die Torá im 3.B.M. Kap. 24 die Feste aufzählt, dann wird vorerst den Schabbat aufgelistet, wieso? Der Text zu Sukkot is viel länger, als zu den anderen Festen, und es sieht so aus, als ob zwei Mal neu angefangen wird, warum? Bringt uns eine einfache aber einsichtsvolle literärische Analyse des Textes dieses Kapitels Anworte? Read the rest of this entry »


Die ethische Dimension des Schma Jissraëls (Audio-Schiur)

December 8, 2013

Deutschaudio-input-microphoneMezzuzah1Beten, das ist ja etwas religiöses, etwas frommes. Aber was solllen “Geringgläubigen” damit anfangen? Jährlich sammeln sich unzählige Mengen Dreitagenjuden, und sitzen einigen oder mehreren Stunden vor dem Festtagsgebetbuch. Kann das Gebet auch für die Geringgläubigen sinnvoll sein? Und können die strenger glaubende Heavy-Duty-User der Synagogen vielleicht auch etwas von dieser Haltung lernen? Read the rest of this entry »


Ein Baum, der klug macht?! (Audio-Schiur)

December 4, 2013

PikiWiki_Israel_10579_quot;tree_of_knoledege_and_electronicsquot;_inDeutschaudio-input-microphoneWas für ein Baum war der Baum der Erkenntnis? Gibt es auch ein Baum, der bei Gymnasiumabschlußprüfungen hilft? Entdecken Sie die Geschichte der Sünde Adams neu. Read the rest of this entry »


Podiumsdiskussion “Jüdische Religion zwischen Tradition und Moderne”

November 25, 2013

Deutschaudio-input-microphoneworkshop-religionxAm soeben beendeten Gemeindetag des Zentralrates der Juden in Deutschland hat meine Wenigkeit an einer Paneldiskussion teilgenommen zum Thema “Jüdische Religion zwischen Tradition und Moderne”. Wie sich die Diskussion abgespielt hat, fasst das folgende Zitat aus der Jüdischen Allgemeine bestens zusammen:

Auf dem Podium »Jüdische Religion zwischen Tradition und Moderne« lieferten sich die Rabbiner Henry G. Brandt, Elisa Klapheck, Joshua Spinner und Arie Folger eine teils heftige Debatte über die Bedeutung halachischer Regeln in der heutigen Gesellschaft.

Anbei eine Audio-Aufnahme der spannenden Diskussion. Read the rest of this entry »


Berichte über die CER-Konferenz in Berlin

November 13, 2013

Deutsch64px-John_E_Fry_Steadicam_Operator_UKIch komme soeben zurück von der 28. Konferenz der CER (Conference of European Rabbis). Anbei einige Medienberichte.

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Kann man die Beschneidung nicht mit einem symbolischen Ritual ersetzen?

November 3, 2013

Deutsch200px-Mars_symbol.ant.svgNachdem der Europarat die Beschneidungsfrage wieder eröffnet hat und die Meinung vertritt, dass eine religiös bedingte Knabenbeschneidung körperverzehrung sei, wird es wieder klar wieviel Vorurteile dahinter stecken und wie wenig Leute – sogar angeblich Juden – zu diesem Thema wissen. Nach ein intensives Gespräch auf Facebook, dass mit der Behauptung anfing, dass es nach dem Talmud möglich wäre, statt zu beschneiden, lediglich ein Tropfen Blut symbolisch zu entnehmen, stelle ich dieses Gespräch nun allen Lesern zu Verfügung, in der Hoffnung, dass nun mehr Menschen verstehen werden, dass eine Neugestaltung der Beschneidung dieser Art einfach nie in Frage kam, komt oder kommen wird, und der Talmud sich so etwas nie überlegt hatte. Read the rest of this entry »


I Made the Front Page…

October 21, 2013

English… and it’s not on a WANTED poster (though it’s not a postage stamp, either), the abbreviated German version of my article on the recent Pew survey of American Jews was featured on the front page of the Jüdische Allgemeine. Thank you Editor in Chief Mr. Kauschke.

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Sind innerreligiöse Ehen altmodisch und vorbei?

October 17, 2013

DeutschBossard,_Jenny_-_Familie_am_KaffeetischDer jüdische Allgemeine hat soeben meinen Artikel zu den Ergebnissen der Forschung des Pew Zentrums über amerikanische Juden veröffentlicht.

Ein Teaser:

Der Anteil interreligiöser Ehen in den USA steigt, er liegt jetzt schon bei 58 Prozent. Immer mehr junge Juden definieren sich als konfessionslos. Und bei Kindern aus interreligiösen Ehen – bei denen also nur ein Elternteil jüdisch ist – erhalten auch nur noch 22 Prozent eine jüdische Erziehung, während im Vergleich dazu die Rate bei denjenigen mit zwei jüdischen Elternteilen bei 82 Prozent liegt.

Seitdem die Zahlen veröffentlicht wurden, diskutiert das jüdische Amerika über die Bedeutung dieser Studie. Auf der einen Seite sind es die Anhänger der Öffnung hin zu interreligiösen Ehen, auf der anderen Seite Menschen wie Jack Wertheimer, der … die Meinung vertritt, dass sich die Tendenz zur kompletten Akzeptanz sogenannter Mischehen auf die jüdische Kontinuität verheerend auswirkt.

Der Artikel basiert auf meinem längeren englischsprachigen Artikel, der letzte Woche auf Hirhurim – Torah Musings veröffentlicht wurde.


Die ware Entstehungsgeschichte der Hatikwá-Hymne

October 15, 2013

Deutschדגלי_ישראלKeren Hajesod lädt zu einem Konzert ein, namens Hatikvah – die wahre Geschichte der Hymne Israels. Aus der Einladung entnehme ich, dass dort die Geschichte des Entstehen der Melodie von Hatikwá erzählt wird, nicht des Textes. Also einige Zeilen zum Entstehung des Textes.

Es wurde öfters bemerkt, dass weder G”tt noch die jüdische Tradition und die jüdische Geschichte in der Hatikwá vorkommt. Der Grund dafür ist aber nicht, weil der Autor die Themen auslassen wollte, sondern weil, als die Hatikwá als zionistische Hymne aufgenommen wurde, nur das die erste Strofe und das Refrain zur Hymne wurde, das dann auch noch für die politische Zwecke der Zionistischen Bewegung geändert wurde. Aus “um zu das Land unseren Vätern zurückzukehren, zu die Stadt in der David weilte” wurde “ein freies Volk in unserem Lande zu sein, im Lande Zion und Jerusalem”.

In der ursprünglichen Fassung von Naftali Herz Imber war das Hatikwá mit neun Strofen wesentlich länger und mit reichen Themen versehen. Anbei das originelle, vollständige Hatikwá, dass damals noch Tikwaténu hieß: Read the rest of this entry »


Polnische Bischopskonferenz für die Schechitá

October 13, 2013

DeutschPolishbishopsEin Schreiben der polnischen Bischopskonferenz erreichte zuletzt die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschlands. In diesem Schreiben nehmen sie zur Schechitá-Debatte im polnischen Sejm Stellung und plädieren deutlich für den Erhalt und Schutz des rituellen Schlachtens für die jüdische und muslimische Gemeindschafte.

Anbei der Text ihrer Stellungnahme Read the rest of this entry »