
Mittlerweile sind seit dem fünften Jubiläumsfeier unserer Synagoge zwei Monaten vorbei, aber der Tag bleibt von großer Bedeutung. Also bitte ich um Verzeihung, dass mit unserem Umzug und dem neuen Amt ich bisher kaum Zeit hatte, neues zu posten. Anbei meine Rede jenes 9. November-Feier, der in einem zweiten Post später heute mit einige Bilder und Presse-Artikel ergänzt wird.
Von der IKG-München-Webseite:
Der heutige Anlass steht im Zeichen der Zukunft.
Für uns soll der 9. November nicht mehr bloß an die blutigen Vergangenheit Deutschlands und Europas erinnern, sondern auch die neue Blüte, die hier und anderswo wächst: Die Blüte der florierenden Gemeinden, die aus dem Nichts, aus der Asche der Zerstörung wieder neu auflebten.
Ich zittiere die Profezeiung des Profeten Secharja (8:4-5): Es werden noch Greise und Greisinnen in den Straßen von Jerusalem sitzen, ein jeder mit seinem Stabe in seiner Hand vor Menge der Tage. Und die Straßen der Stadt werden voll sein von Knaben und Mädchen, die auf seinen Straßen spielen.
Wir haben nicht nur in der heutigen Zeit erleben dürfen, wie jüdische Greise und Greisinnen in den Straßen von Jerusalem gemütlich sitzen und jüdische Knaben und Mädchen dort spielen, sondern auch hier in München und in anderen Städten wo neue Blüten der jüdischen Gemeinden wieder erblühen. Damit spiegelt unsere Zeit eine andere Profezeiung Secharjas (18:19) wieder Read the rest of this entry »
Posted by Arie Folger
(Na ja, eigentlich bin ich auf Google Plus, aber der Titel ist schon gut).
Untanè Tókef ist ein liturgisches Gedicht, der im askenasischen Brauch an Rosch haSchaná — und in vielen Gemeinden auch an Jom Kippúr — die Verkündung der Heiligkeit G”ttes, die Keduschá, einführt. Dort heißt es “… Engel erzittern, Angst und Beben fasset sie, und sie sprechen: Siehe, es ist der Tag des Gerichts … wer leben soll und wer sterben, wer das Lebensziel erreiche und wer vor seiner Zeit hingehe, … wer in Ruhe leben, wer in unstät irre, wer in friedlicher Stille, wer mit verwirrtem Sinne, … wer sinken soll und wer emporkommen.”
With gratitude to G”d, it is our great pleasure to announce that we are moving … to Munich, to assume the responsibilities of the senior rabbi and rebbetzin of the
Anbei de Audio-Dateien der zwei Vorträge einer Mini-Serie zum Thema der jüdischen Hauptereignisse des 20. Jahrhunderts: “Holocaust und Entstehung des Staates Israel, Wie können wir diesen beiden Ereignissen in unseren Gebeten gerecht werden?” Die Serie wurde am 2. und 8. Mai 2011 in der Schomre Thora Basel präsentiert, und zu jedem Vortrag wurde ein (hoffentlich) passender Psalm gelernt. 

