
Jakub Weinles (1870-1935) – Żydzi modlący sie w Jom Kippur
Fasten zu Jom Kippur gehört zu den wichtigsten und strengsten Mizwot des Jahres und wird von Juden weltweit auch so wahrgenommen. Wiederholt zeigten israelische Meinungsumfragen, wie weit verbreitet die Mizwa eingehalten wird. Egal ob jemand unter dem Jahr orthodox, traditionell oder säkular lebt, zu Jom Kippur fasten die allermeisten Juden; weder essen, noch trinken sie.
Dennoch gibt es Situationen, in denen die Tora dieses Verbot nicht nur aufhebt, sondern einen Menschen verpflichtet, zu essen und zu trinken: Wer sonst in Lebensgefahr geraten könnte. Dann ist es nicht nur keine Mizwa, zu fasten, sondern eine Mizwa zu essen. Read the rest of this entry »
Posted by Arie Folger 



Bekanntlich wird Jom Kippur als der heiligste Tag des jüdischen Kalenders betrachtet. Ein Grund dafür, ist, weil er eine Begegnung mit G”tt bildet.
Untanè Tókef ist ein liturgisches Gedicht, der im askenasischen Brauch an Rosch haSchaná — und in vielen Gemeinden auch an Jom Kippúr — die Verkündung der Heiligkeit G”ttes, die Keduschá, einführt. Dort heißt es “… Engel erzittern, Angst und Beben fasset sie, und sie sprechen: Siehe, es ist der Tag des Gerichts … wer leben soll und wer sterben, wer das Lebensziel erreiche und wer vor seiner Zeit hingehe, … wer in Ruhe leben, wer in unstät irre, wer in friedlicher Stille, wer mit verwirrtem Sinne, … wer sinken soll und wer emporkommen.”
