When a Modest Proposal is Unreasonable

October 28, 2014

Mikve_naia_3EnglishConversion to Judaism involves, after being screened and found to convincingly desire to accept the Yoke of Heaven and the Yoke of Mitsvot, having studied enough to know and understand what that involves, and living the life in a manner that projects confidence that one will continue living loyally according to these principles and commitments, to then declare one’s commitment before a rabbincal court, and to immerse oneself in a mikveh in presence of such a court. Before dipping, men must also undergo circumcision, or, if already sufficiently medically circumcised, have a drop of blood extracted in lieu of circumcision. The procedure is otherwise identical for men and women, though men immerse themselves naked, while women do so in a manner as to make this encounter as modestly as possible. This means that she will be dressed in a dark, somewhat heavy but loose robe, enter the water, and only once in the mikveh will the rabbinical judges enter, remain at a distance, conduct the requisite brief conversation, and see her head disappear under the water.

Typically, the rabbinical judges remain at the door, quite far from the actual mikveh, though this does also depend on the design of the room. Nonetheless, Rabbanit Dr. Michal Tikochinsky finds that some judges do come in into the room proper, and that some women find that insensitive. She has therefore  written A Modest Proposal for Women’s Conversion in which she revives an argument she first proposed in the journal Akdamut Milin in 2007 (article link). According to her, the judges don’t need to be there at all. She does raise some valid ponts, but regarding her main point, she is wrong and she knows it. Read the rest of this entry »


Die Gestalt von Abraham im Midrasch – Audio-Vorträge-Reihe

October 27, 2014

Abraham_LilienDeutschaudio-input-microphoneWollen Sie unser Stammvater Abraham besser kennen lernen? Mit den fünfzehn Aufnahmen aus der Vortragsreihe Die Gestallt des Stammvaters Abraham im Midrasch lernen Sie sowohl den Stammvater aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, als auch Midrasch zu entdecken und interpretieren. Es wird wenig Vorwissen erwartet. Hebräisch lesen und verstehen ist nicht erforderlich, erlaubt aber die Quellen bedeutend besser zu folgen. Read the rest of this entry »


Warum das heilige Land in einem Krisenherd liegt

October 2, 2014

Satellite_image_of_Israel_in_January_2003Deutschaudio-input-microphoneIsrael is kaum größer als Hessen, und doch liegt das winziges Territorium seit je in einem der bekanntesten Spannungsgebieten der Welt. Über 60 Jahre nach der Unabhängigkeit Israels wird das Land noch immer von Feinden bedroht. Warum liegt das heilige Land ausgerechnet in einem Krisenherd?

Dieser Vortrag stammt zwar von vor mehr als einem Jahr. Ich bekomme Gänzehaut, wenn ich höre, wie ich damals bereits jammerte um den schrecklichen Verlußt von über 60000 Menschenleben in Syrien. Mittlerweile wurde es ja viel, viel schlimmer dort, und fand während des Sommers der letzte Gaza-Krieg statt. Damit hat die These des Vortrags nur weiter an Bedeutung gewonnen.

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Hört G“tt unsere Gebete?

October 2, 2014

DeutschIMG_2955Wer hat nicht ein Gebet tief aus dem Herzen gesprochen und gehofft, es schnellstens in Erfüllung zu sehen, doch wartet noch immer darauf. Wenn mein Gebet nicht verwirklicht wird, heißt das, dass mein Gebet verworfen wurde? Bin ich also einfach im Himmel total unbedeutend? Nutzt mein Gebet noch für was? Read the rest of this entry »


Sind unsere individuelle Taten von Bedeutung?

October 2, 2014

IMG_2955DeutschIm Mittelpunkt der zehn Bußtage, die mit Rosch haSchana anfangen und mit Jom Kippur enden, steht unseres persönliches Benehmen während des vergangenen Jahres, und unsere Entschlossenheit, unser Vornehmen, wie wir unser Leben für das nächste Jahr gestalten wollen. Das heißt, an diesen Tage legen wir Rechenschaft ab, über unseren Taten. Sind unsere Taten aber wirklich von Bedeutung?

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Is Yom Kippur More Festive; Rosch haSchanah More Awesome?

October 2, 2014

EnglishRosh haShanah is usually thought of as a festive, celebratory day, while Yom Kippur is the day of prayer and aweful, awesome judgment, the day of repentance, prayer and spirituality.

But is it perhaps the opposite way around? Could Yom Kippur be actually more festive than Rosh haShanah, and Rosh haShanah be more aweful and awe inspiring? These themes are explored in the following sermon from 5768 (2007) that gave my German book Ein reissendes lärmendes Wildwasser its name. Read the rest of this entry »


Jom Kippur, eine Begegnung mit G“tt

September 22, 2014

DeutschIMG_2955Bekanntlich wird Jom Kippur als der heiligste Tag des jüdischen Kalenders betrachtet. Ein Grund dafür, ist, weil er eine Begegnung mit G”tt bildet.

Anbei eine längere Faßung meines letzten Artikels in der Jüdischen Allgemeine. Nur eine Bemerkung. Rabbiner Joseph Ber Soloveitchik war gebürtiger “Litwak”, bekennte sich also der besonders stark vom Tora-Lernen und Analytik geprägten lithauisch-jüdischen Kultur. Diese heilige Kultur zeichnete sich durch ihre sehr hohe aber gleichtzeitig in der Bevölkerung sehr verbreitete intellektuelle Ausrichtung. Von solchen Leuten erwarten wir eine kompromislose, wissenschaftliche Präzise Talmud-Analytik. Wer hätte erwartet, in einem Litwak solche Dichterkunst und reiche Gefühle, zu entdecken … Read the rest of this entry »


Theologische Betrachtungen zum letzten Gaza Krieg

September 4, 2014

Flickr_-_Israel_Defense_Forces_-_Iron_Dome_Battery_Deployed_Near_Ashkelon_(1)DeutschFolgender Artikel meiner Wenigkeit erschien im ORD Magazin zu Rosch haSchana 5775. [20150825: Das war also in September 2014. Obwohl ich ihn erst jetzt, mit einem Jahr Verspätung hochlade, finde ich ihn weiterhin relevant, weil Israel immer im Kern des Weltbewusstsein bleibt, und erst noch jetzt, als über das beängstigende Nuklearabkommen mit dem Iran so viel gesprochen wird. Es ist nicht um sonst, dass die Welt immer über Israel spricht.]

Theologische Betrachtungen zum letzten Gaza Krieg – September 2014

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Wie steht das Judentum eigentlich zur Todesstrafe

July 24, 2014
Die Hinrichtung von Louis XVI. Im Judentum wurde die Guillotine nie befürwortet

Die Hinrichtung von Louis XVI. Im Judentum wurde die Guillotine nie befürwortet

DeutschSoeben erschien in der Jüdischen Allgemeine mein Artikel zu diesem Thema. Weil aus Platzmangel nur ein Teil des Artikels gedruckt wurde, stelle ich hier die längere, vollständige Version den Lesern zu Verfügung.

Wie steht das Judentum eigentlich zur Todesstrafe

Spätestens seit bekannt wurde, dass unter den Terror-Verdächtigten, die im Züge der Entführung von Eyal Yifrach, Gilad Shaar und Naftali Frenkel verhaftet wurden, man Ziad Awad zählt, der einst als Lösepreis für Gilad Schalit befreit wurde, einer der Mörder von Polizeioberrat Baruch Mizrahi ist, werden die Stimme für die Einführung einer Todesstrafe für Terroristen, die zu tatsächliche Hinrichtungen führen soll, besonders laut. Die Ermordung der drei Teenagern stärkt diese Tendenz weiter. Read the rest of this entry »


A Tribute to a Young Life Cut Short

July 17, 2014

missing-israeli-teenagers-naftali-frenkel-gilad-shaar-eyal-yifrachEnglishThough the tragic kidnap and murder of the three Israeli teenagers Gilda Shaar, Eyal Yifrah and Naftali Frenkel seem like ages away, overloaded as we are with images and news from the ongoing war with Hamas, the following two amazing vignettes of Gilad Shaar reached my inbox. They show how even at 16, this young man had earned his place among those of loving hearts and good deeds, someone with ambitions of empathy and lovingkindness.

Rabbanit Mizrachi was at a women’s convention last week. On the stage was a group called “Playback”. They asked members of the audience to share stories which they would then act out.

One young woman got up .This is her story:
“I work as a resource room teacher with children who have learning disabilities. A few years ago a young boy began taking lessons in my resource room. I could not figure out what had brought him to seek my help. He clearly had no difficulty with his lessons and did well on all his tests. Read the rest of this entry »