Am 17. Tamus begann die endgültige Eroberung Jerusalems durch Titus – deshalb wird gefastet, aber der Tag erinnert an viel mehr und bedeutet entsprechend auch mehr, als eine Vorschau des 9. Aw. Weiteres lesen Sie in meinem Artikel in der Jüdischen Allgemeine, Der Tag, an dem die Mauer brach.
Wie entstand und was bedeutet der bevorstehender Fastentag des 17. Tammus
July 10, 2014Do Not Forget, Do Not Shove it Under the Carpet
July 1, 2014
With extreme sadness, I join millions of Jews the world over who mourn the three young men who, simply because they were Jews and reachable targets, had been kidnapped in the bloom of their lives and murdered in cold blood by inhumans, dreggs of humanity. May we find strength in prayer and deed, not to forgive this crime against civilians, and not rest until the perpetrators and their enablers are brought to justice. Meanwhile, I offer these words of prayer,so that G”d may inspire us to labor for justice and that we may keep the memory of those martyrs forever before our eyes. [UPDATE 20140703: Slightly edited, including but not limited to inserting the fathers’ names, as customary for praying for the deceased]
אֵל מָלֵא רַחֲמִים, שׁוֹכֵן בַּמְּרוֹמִים,
הַמְצֵא מְנוּחָה נְכוֹנָה, תַחַת כַּנְפֵי הַשְּׁכִינָה,
בְּמַעֲלוֹת קְדוֹשִׁים וּטְהוֹרִים,
כְּזוֹהַר הָרָקִיעַ מְאִירִים וּמַזְהִירִים,
אֶת נִשְׁמוֹת
יַעֲקֹב נַפְתָּלִי בֶּן אַבְרָהָם,
גִּלְעָד מִיכָאֵל בֶּן אוֹפִיר,
וְאֶייַל בֶּן אוּרִיאֵל
שֶׁנֶּהֶרְגוּ עַל קְדֻשַּׁת הַשֵּׁם
עַל יְדֵי מְחַבְּלִים רְשָׁעִים יִמַּח שְׁמָם וְזִכְרָם,
[בַּעֲבוּר שֶׁנִּתֵּן צְדָקָה \ שֶׁנִּלְמוֹד מִשְׁנַיּוֹת \
תּוֹרָה בְּעַד הַזְכָּרַת נִשְׁמָתָן.]
אֶרֶץ אַל תְּכַסִּי דָּמָם,
וְאַל יְהִי מָקוֹם לְזַעֲקָתָם,
עַד אֲשֶׁר יַשְׁקִיף ה’ מִשָּׁמַיִם
וְיָחוּס עַל עַמּוֹ, אַרְצוֹ וְנַחֲלָתוֹ.
ORD-Seminar in Regensburg
June 25, 2014
Aus der Mittelbayrischen Zeitung:
Auf Einladung ihres Mitglieds Josef Chaim Bloch, Regensburger Gemeinderabbiner (2. von rechts), tagte die Konferenz erstmals in der Welterbestadt. Von Sonntag bis Dienstag besprachen die Gottesmänner Modelle, wie man die Gemeindemitglieder mit koscheren Lebensmitteln versorgen kann. Ein Thema war auch die Begleitung der Gemeindemitglieder vor dem Rabbinatsgericht. Bei einem Empfang am Montag beteten die Rabbiner erstmals gemeinsam mit dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und Oberbürgermeister Joachim Wolbergs für Anliegen, die ihnen Menschen anvertraut hatten.
Nebst obige Themen besprachen wir auch den Status der Zivilehe ohne religiöse Eheschließung, der Trennung aus so einer Ehe aus religiösen Sicht, und behandelten überhaupt die Themen Familie und Jugend.
Nach welchem Prinzip sind die fünf Bücher Mose organisiert?
June 25, 2014
Nach welchem Prinzip ist der vierter Buch Mose organisiert? Ist es eher ein Geschichtebuch oder ein Gesetzbuch? Beide kommen im Buch reichlich vor, aber welche Dimension ist die bedeutendere? Wenn es hauptsächlich Gesetze vermittelt, wieso gibt es so viele Geschichten, und nach welchem Prinzip werden die Gesetze in dem einen oder anderen Buch eingeordnet? Und warum fassen sich die Gesetze so kurz, aus dem biblischen Text hätte man kaum eine Ahnung, wie Tefillin zu machen oder sogar wie den Schabbat zu halten, und sind auf der mundliche Überlieferung angewiesen. Wenn es aber hauptsächlich ein Geschichtebuch ist, welche Aufgabe erfüllen die Gesetze in diesem biblischen Buch, warum gubt es überhaupt Opfer- und Heiligkeitsgesetze in diesem Buch, und wurden sie nicht etwa im 3. Buch. Leviticus / Torat Kohanim eingeordnet?
Im folgenden Artikel versuche ich an Hande der Gesetze der Para Aduma, der sgn. roten Kuh, auf diesen grundsätzlichen Fragen zu antworten.
N.B.: Als Bonus hier unten, ein Filmchen, der eine rote Kuh zeigt und das Gebot erklärt, in englischer Sprache, “A Red Heifer is Born”. Read the rest of this entry »
Rückblick auf Limmud.de
June 2, 2014
Ich komme soeben von einem Wochenande am Werbelinsee bei Berlin zurück, wo der Limmud.de Festival statt fand. Limmud ist kein einfaches Phenomen. Es wird fast ausschließlich von Freiwilligern geführt und organisiert, die Referenten kommen alle als Freiwilliger, und es gibt Momente mit der großartigsten Atmosphäre. Ganz besonders merkte ich mir, wieviel Teilnehmer da waren, die vermutlich viel weniger das gewöhnliche Angebot der Gemeinden wahrnehmen. Die Begegnungen waren toll und bei mehreren Vorträgen, wie bei meinen zwei, zum Beispiel, war Diskussion, aktive Teilnahme des Publikum reichlich vorhanden.
Anbei ein Paar Bilder und das Quellenblatt für meinen Vortrag Jüdische Beschneidungsverweigerer in der Vergangenheit und Gegenwart.
Die jüdische Allgemeine veröffentlichte mehrere Artikel zu diesem 7. deutschen Limmud-Festival. Lese diesen Blog-Post zu Ende»
Read the rest of this entry »
In the Paris Jewish community, more women than men are recalcitrant spouses.
May 16, 2014
I just saw a letter from the lay president of the Paris consistoir (umbrella organization of the Jewish community, which operates the city wide subsidiary institutions, like the beis din), where Mr. Joël Mergui, the lay president, provides statistics for gittin (religious divorces) and for contentious divorce cases at the beis din. They write more than 400 gittin a year. Of those, last year there were 12 men and 16 women who did not present themselves easily or at all before the beis din, requiring further action. Note the surprising larger number of women refusing to cooperate with the beis din. It’s not just newsworthy because of the breakdown of men vs. women, it’s also about the proportion of problem cases. Out of 400, between 16 and 28 demanded extra attention.
The letter was published as part of their weekly newsletter, downloadable here. Scroll down to “Pour une médiation sereine au service des couples.” Read the rest of this entry »
When we Sell Our Chametz, We Mean It (humor)
April 2, 2014
KNOCK KNOCK!
— Who’s there?
— Fritz Schmidt, your rabbi’s neighbor who purchased your chametz yesterday morning.
— Ah, what do you want?
— Oh, nothing major. I just want to pick up that bottle of islay whiskey you sold me yesterday at a discount.
– (Astonished) That’s all?
– Yes. Well, eh, no. I am also coming to deposit a few frozen pork bellies in that freezer you rented me. I am preparing a party for Easter Monday, but since the stores are closed, I find your freezer very handy…
– (Annoyed) Come in. *Your* freezer is down the hall. Well, at least I know you meant it when you bought that chametz.
Are Freedom of Religion and Human Rights in Conflict?
April 2, 2014

Recently, I was invited to address an assembly of political and interfaith leaders at a meeting organized by the European Council of Religious Leaders, at the German federal state of Hessen’s representation in Brussels, under the banner of “Welcoming the Other: Equal Citizenship in Europe – the contribution of religion.” It was an opportunity to explore the mounting pressures attempting to limit freedom of religion and tolerance for others in Europe. The title of my lecture was provocatively entitled: “Religious practices and expressions: contradicting human rights?” and below are an audio recording of my talk, as well as my edited and slightly expanded remarks, responding to the question “are there obstacles that prevent people from fully using their rights as EU citizens to live and work anywhere in the EU?”
Read the rest of this entry »
Warum gingen unsere Vorfahren ins ägyptische Exil? (Audio-Schiur)
April 1, 2014

Im biblischen Denken und in der jüdischen Theologie ist est durchaus unumstritten, dass Exil und Vertreibung des ofters mit Sünde zusammen hängt. Aus dem Exil wird das Volk erlöst, als es den Grund seines Exils aufhebt oder mindestens versucht aufzuheben. Für den ägyptischen Exil finden wir aber in der Torá keine eindeutige Gründe, warum also gingen unsere Vorfahren ins ägyptische Exil, und was können wir daraus lernen? Ein Audio-Vortrag, der am 30. März 2014 in der Schomre Thora Basel vorgestellt wurde. Read the rest of this entry »
Warum heilt G”tt nicht die Amputierte
April 1, 2014
Warum erlaubt G”tt böses? Die Frage der Theodizee bewegt seit immer schon den Menschen. Jedoch gibt es auch originelle Gesichtspunkte, die zu unserem Verständnis der Frage beiträgen. So fragte mir eines Tages Herr Joschka Kämpchen: “Warum heilt G”tt nicht die Amputierten?” Aus dieser Auseinandersetzung wuchs ein Artikel von mir, der vor kurzem in der Jüdischen Allgemeine veröffentlicht wurde. Die Diskussion mit Herrn Kämpchen war aber viel tiefgehender. Anbei eine längere Version unserer gemeinsamen Auseinandersetzung.
Eine rabbinische Diskussion zu einem religionsphilosophischen Thema.
Von Rabbiner Arie Folger mit Joschua Kaempchen
Warum heilt G-tt keine Amputierte?
Diese Frage ist natürlich nur eine andere Version der alten Frage der Theodizee, “Wenn es G”tt gibt und Er gütig ist, wieso gibt es so viel Leid auf Erden.” Read the rest of this entry »

Posted by Arie Folger 

